Wetterschutzfarbe
Wetterschutzfarbe gestaltet geeignete Außenbauteile und schützt sie vor wechselnden Witterungseinflüssen. Sie kommt je nach Produkt an Holz, Fassadenelementen oder anderen ausdrücklich freigegebenen Untergründen zum Einsatz.
Wetterschutzfarbe passend auswählen
Wählen Sie das Produkt nach Untergrund, Bauteil, Wetterbelastung, Farbton und gewünschter Deckkraft. Entscheidend sind Untergrund, Beanspruchung und gewünschtes Finish. Prüfen Sie, ob der gewählte Anstrich als einzelnes Produkt eingesetzt wird oder Teil eines Systems aus Vorbehandlung, Grundierung und Deckbeschichtung ist. Für Außenflächen kommen zusätzlich Wetterbelastung, Feuchtigkeit und die konstruktive Ausführung des Bauteils hinzu.
Untergrund und Verarbeitung vorbereiten
Entfernen Sie lose Altanstriche und berücksichtigen Sie Holzfeuchte, Stirnholz, Fugen sowie konstruktiven Wetterschutz. Der Untergrund muss fest, sauber und trocken sein. Entfernen Sie lose Altbeschichtungen, Schmutz und nicht tragfähige Rostschichten und schleifen Sie glatte Flächen an. Tragen Sie das Material mit dem für den Artikel vorgesehenen Werkzeug in gleichmäßiger Schichtstärke auf und halten Sie die angegebenen Trocknungs- und Überarbeitungszeiten ein.
Hinweise für ein sauberes Ergebnis
Verarbeiten Sie Außenfarben nicht bei direkter Sonne, hoher Luftfeuchte oder drohendem Regen. Eine Beschichtung kann nur so zuverlässig sein wie ihre Vorbereitung. Prüfen Sie deshalb Haftung und Verträglichkeit auf einer kleinen Fläche, besonders bei unbekannten Altanstrichen. Kanten, Fugen und stark belastete Bereiche benötigen häufig besondere Aufmerksamkeit, weil dort Feuchtigkeit und mechanische Beanspruchung zuerst wirken.
Materialbedarf und Bestellung planen
Vergleichen Sie Verbrauch, Gebindegröße, Farbton und Einsatzbereich mit Ihrem Projekt. Beachten Sie die Produktinformationen zu geeigneten Untergründen, Werkzeugreinigung und persönlicher Schutzausrüstung. Bei zusammengehörenden Systemprodukten sollten die Komponenten aufeinander abgestimmt und nicht beliebig kombiniert werden. Berücksichtigen Sie bei der Mengenplanung auch Kanten, Rückseiten und zusätzliche Schutzschichten, da die tatsächlich zu beschichtende Fläche häufig größer als zunächst angenommen ist.
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