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Vorlacke

Vorlacke bereiten geeignete Oberflächen auf einen späteren Decklack vor und unterstützen einen gleichmäßigen Verlauf sowie eine ruhige Farbwirkung. Sie vereinheitlichen Untergrund, Spachtelstellen oder tragfähige Altbeschichtungen.



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Vorlacke passend auswählen

Stimmen Sie Vorlack, Untergrund und Decklack als vollständiges System aufeinander ab. Entscheidend sind Untergrund, Beanspruchung und gewünschtes Finish. Prüfen Sie, ob der gewählte Anstrich als einzelnes Produkt eingesetzt wird oder Teil eines Systems aus Vorbehandlung, Grundierung und Deckbeschichtung ist. Für Außenflächen kommen zusätzlich Wetterbelastung, Feuchtigkeit und die konstruktive Ausführung des Bauteils hinzu.

Untergrund und Verarbeitung vorbereiten

Tragen Sie Vorlack gleichmäßig auf und schleifen Sie ihn nach ausreichender Trocknung mit der empfohlenen Körnung an. Der Untergrund muss fest, sauber und trocken sein. Entfernen Sie lose Altbeschichtungen, Schmutz und nicht tragfähige Rostschichten und schleifen Sie glatte Flächen an. Tragen Sie das Material mit dem für den Artikel vorgesehenen Werkzeug in gleichmäßiger Schichtstärke auf und halten Sie die angegebenen Trocknungs- und Überarbeitungszeiten ein.

Hinweise für ein sauberes Ergebnis

Vorlack ersetzt keine notwendige Haft- oder Korrosionsgrundierung; prüfen Sie seine genaue Funktion im Aufbau. Eine Beschichtung kann nur so zuverlässig sein wie ihre Vorbereitung. Prüfen Sie deshalb Haftung und Verträglichkeit auf einer kleinen Fläche, besonders bei unbekannten Altanstrichen. Kanten, Fugen und stark belastete Bereiche benötigen häufig besondere Aufmerksamkeit, weil dort Feuchtigkeit und mechanische Beanspruchung zuerst wirken.

Materialbedarf und Bestellung planen

Vergleichen Sie Verbrauch, Gebindegröße, Farbton und Einsatzbereich mit Ihrem Projekt. Beachten Sie die Produktinformationen zu geeigneten Untergründen, Werkzeugreinigung und persönlicher Schutzausrüstung. Bei zusammengehörenden Systemprodukten sollten die Komponenten aufeinander abgestimmt und nicht beliebig kombiniert werden. Berücksichtigen Sie bei der Mengenplanung auch Kanten, Rückseiten und zusätzliche Schutzschichten, da die tatsächlich zu beschichtende Fläche häufig größer als zunächst angenommen ist.

Passende Kategorien: Autolack Literware · Farbsiebe